Ignatius von Antiochien ist einer der frühesten und bedeutendsten Zeugen für das Leben der Kirche in der zweiten Generation nach den Aposteln. Heilige Überlieferung und verlässliche historische Quellen zeigen ihn als Bischof von Antiochien, der unter Kaiser Trajan um das Jahr 110 n. Chr. als Gefangener von Syrien nach Rom geführt wurde, um dort das Martyrium zu erleiden. Auf dieser Reise verfasste Ignatius sieben Briefe an verschiedene Gemeinden sowie an den heiligen Polykarp von Smyrna. Diese Schreiben gehören zu den kostbarsten Dokumenten der frühen Kirche. Sie gewähren einen unmittelbaren Einblick in das Selbstverständnis der Christen jener Zeit: in ihre eucharistische Frömmigkeit, ihre sichtbare kirchliche Ordnung und ihr tiefes Bewusstsein für Einheit und apostolische Überlieferung.[1] In den Briefen des heiligen Ignatius von Antiochien treten drei Grundzüge des frühen Christentums deutlich hervor: die Einheit mit dem Bischof, der eucharistische Realismus und das Selbstverständnis der Kirche als katholisch, das heißt als allumfassend und rechtgläubig. Ignatius bezeugt eine Kirche, die sich nicht als lose Gemeinschaft von Gläubigen versteht, sondern als organisch gegliederter Leib, der in der Einheit von Glaube, Sakrament und Hirtenamt besteht. Seine Lehre von der Eucharistie als wahrem Leib Christi zeigt, dass der Glaube an die reale Gegenwart Christi in den Sakramenten bereits fest in der frühkirchlichen Praxis verwurzelt war. Nach alter kirchlicher Überlieferung galt Ignatius vielen als Schüler des Apostels Johannes, des Verfassers des Johannesevangeliums, das in Kapitel 6 die große Rede Jesu über das Brot des Lebens enthält. Diese Verbindung erklärt, warum in seinen Schriften dieselbe Tiefe eucharistischer Theologie und dieselbe Betonung der persönlichen Gemeinschaft mit Christus durchscheint, die auch das Johannesevangelium prägt.[2]
Ignatius von Antiochien verbindet die Wahrheit des Glaubens untrennbar mit der gelebten Liturgie. Für ihn ist die Eucharistie nicht bloß ein Symbol, sondern der konkrete Ausdruck der Fleischwerdung des göttlichen Wortes. Gegen die sogenannten Docetisten,[3] die die wirkliche Menschwerdung Christi leugneten, schreibt er, dass sie sich von der Eucharistie fernhielten, „weil sie das Bekenntnis nicht teilen, dass die Eucharistie das Fleisch Jesu Christi ist, des Leidenden für unsere Sünden, den der Vater in seiner Güte auferweckt hat“. Er selbst bekennt mit großer Klarheit seinen Glauben: Er begehrt „das Brot Gottes, das ist das Fleisch Jesu Christi“, und als „Getränk Gottes“ das Blut, „das unvergängliche Leben und ewige Liebe ist“. Für Ignatius ist damit die rechte Eucharistiefeier untrennbar mit der Einheit der Kirche und ihrem sichtbaren Haupt verbunden. Wo der Bischof ist, dort ist die Kirche; und wo die Kirche ist, dort ist auch die wahre Eucharistie. In diesem Zusammenspiel von Glaubenswahrheit, sakramentaler Wirklichkeit und kirchlicher Ordnung wird das Wesen des katholischen Glaubens bereits in der frühen Kirche sichtbar.[4] Zugleich betont er die kirchliche Ordnung: Nur jene Eucharistie gilt als rechtmäßig, die unter dem Bischof oder seinem Beauftragten gefeiert wird.[5]
Einheit mit dem Bischof, Presbyterium und Diakonen ist für ihn kein Verwaltungsthema, sondern der sichtbare Ort, an dem die apostolische Tradition konkret bleibt.[6]
Warum mich das überzeugt hat
Ignatius von Antiochien zeigt, wie alt und ursprünglich die katholische Weise ist, den Glauben zu leben. Lange bevor Konzilien Kanonlisten festlegten, versammelten sich die Gemeinden, hörten die Schriften, brachen das Brot, hielten die Einheit mit dem Bischof und prüften die Lehre an der regula fidei. Genau das bezeichnet die Kirche als Tradition. Tradition ist der Raum, in dem die Heilige Schrift entstanden ist, in dem sie gehört, ausgelegt und fruchtbar bleibt. Wer das ernst nimmt, kann die Bibel nicht gegen die Kirche stellen, deren Zeugnis uns die Bibel überhaupt erst überliefert hat. Schrift, Tradition und Lehramt stehen nicht nebeneinander, sondern gehören zusammen wie Quelle, Fluss und Bett, durch die dasselbe lebendige Wort Gottes strömt. So hat es das Zweite Vatikanische Konzil im Dokument Dei Verbum formuliert: „Sacra traditio et Sacra Scriptura unum sacrum verbi Dei depositum constituunt Ecclesiae commissum.“ Übersetzt: „Die Heilige Überlieferung und die Heilige Schrift bilden ein einziges der Kirche anvertrautes heiliges Gut des Wortes Gottes.“[7] In dieser untrennbaren Einheit zeigt sich die Treue des Heiligen Geistes, der die Kirche von den Anfängen bis heute in der Wahrheit leitet.
Die Heilige Schrift ist nicht als vollständiges Werk unmittelbar entstanden, sondern wurde im Rahmen der kirchlichen Gemeinschaft entwickelt. Sie wurde durch die Verkündigung, die Liturgie, die Katechese und die pastorale Praxis geprägt und vertieft. Dabei spielte der Heilige Geist eine zentrale Rolle, indem er die Kirche zur Wahrheit führte und das überlieferte Wort lebendig erhielt. Von Beginn an hat die Kirche ihre Glaubensinhalte, ihr Gebet und ihre Traditionen geprüft, weitergegeben und unter der Leitung des Geistes bewahrt. Aus diesem fortdauernden kollektiven Gedächtnis des Gottesvolkes ist das entstanden, was heute als Heilige Schrift bezeichnet wird. Schrift und Tradition gelten daher als zwei Ausdrucksformen eines gemeinsamen göttlichen Ursprungs. In beiden wirkt derselbe Geist, der die Offenbarung Christi vermittelt und in der Kirche präsent hält. Die Heilige Schrift und die Tradition stehen in einem gegenseitigen Verhältnis: Die Schrift findet ihre Grundlage in der Tradition, während die Tradition durch die Schrift gestärkt wird. Beide zusammen bilden das fundamentale und untrennbare Fundament des Glaubens der Kirche.[8]
1. Ursprung und lebendige Überlieferung
Jesus verfasste keine eigenen Schriftrollen, sondern verkündete das Reich Gottes, heilte Menschen, berief Jünger und übertrug ihnen Vollmacht. Nach der Auferstehung öffnete er gemäß Lk 24,27 seinen Anhängern den Sinn für die Schriften, beginnend bei Mose und den Propheten. Die frühe Kirche stützte sich auf das mündliche Zeugnis der Apostel und die heiligen Schriften Israels. Dabei wurde häufig die griechische Übersetzung der Siebzig verwendet, weshalb zahlreiche alttestamentliche Zitate im Neuen Testament nach dieser Version klingen.[9] Früh beginnen Christen, Erinnerungen an Jesu Worte und Taten zu ordnen. Lukas sagt, er sei allem von Anfang an sorgfältig nachgegangen, damit der Leser die Zuverlässigkeit der Lehre erkenne.[10] Parallel zirkulieren Paulusbriefe, werden in Gemeinden verlesen, gesammelt und weitergereicht. Schon Petrus weiß, dass in den Briefen des Paulus manches schwer zu verstehen ist, was Unwissende verdrehen. Das zeigt, dass bereits Auslegung und Sammlung stattfinden, noch bevor es eine endgültige Liste gibt.[11] Justin öffnet ein Fenster in die gottesdienstliche Wirklichkeit. Am Tag der Sonne werden die Erinnerungen der Apostel oder die Schriften der Propheten gelesen, der Vorsteher legt aus, dann wird die Eucharistie gefeiert. Hier entsteht der Kanon im Vollzug, denn was überall gelesen und gebetet wird, bildet den Kern.[12]
2. Vom gelebten Kanon zur Liste
Warum musste die Kirche überhaupt benennen, was längst gelebt wurde. Weil unechte Schriften auftauchten und irrige Lehren die Auswahl verengten. Marcion[13] wollte nur einen verkürzten Lukas und Teile des Paulus, er verwarf das Alte Testament. Die Kirche antwortete mit dem Ganzen. Irenäus spricht von der „viergestaltigen Evangeliengestalt“, ein Bild für die eine Botschaft in vier Zeugen.[14] Gnostische Texte[15] mit esoterischem Sonderwissen wurden an der regula fidei geprüft und verworfen. Dahinter stehen klare Kriterien, die nicht erfunden, sondern beschrieben wurden. Apostolizität, das heißt Nähe zu den Aposteln und Entstehung in der ersten Generation.[16] Rechtgläubigkeit, das heißt Übereinstimmung mit der Regel des Glaubens, deshalb fallen Texte durch, die Menschwerdung oder Auferstehung leugnen. Ignatius bezeugt genau gegen solche Lehren den eucharistischen Realismus, was zeigt, wie Lehre, Liturgie und Kanon zusammengehören.[17] Katholizität, das heißt weite Anerkennung in den Kirchen und öffentlicher Gebrauch im Gottesdienst.[18]
Frühe Kanonspuren lassen sich greifen. Das Muratorische Fragment[19] aus dem späten zweiten Jahrhundert nennt bereits den Kern des Neuen Testaments, auch wenn der Text beschädigt ist.[20] Origenes unterscheidet zu Beginn des dritten Jahrhunderts allgemein anerkannte und umstrittene Schriften und bezeugt die vier Evangelien.[21] Eusebius ordnet zu Beginn des vierten Jahrhunderts in anerkannte, umstrittene und abgelehnte Schriften. Anerkannt sind die vier Evangelien, die Apostelgeschichte, die Paulusbriefe, ein Johannesbrief, ein Petrusbrief und vielerorts die Apokalypse. Umstritten sind Jakobus, Judas, zweiter Petrus, zweiter und dritter Johannes.[22] Dann folgt die erste vollständige Liste. Athanasius nennt im neununddreißigsten Osterfestbrief des Jahres 367 n. Chr. genau die 27 Bücher, die wir heute haben.[23] Synoden in Hippo und Karthago bestätigen diese Liste für den lateinischen Westen, Augustinus ist dabei eine maßgebliche Stimme.[24]Im Umfeld des römischen Bischofs in Damaskus zirkuliert bereits zuvor eine Liste, über deren Textüberlieferung die Forschung diskutiert, die Tendenz ist jedoch klar.[25] Das Alte Testament wird in der Kirche der ersten Jahrhunderte in der Fassung der Siebzig gelesen und gebetet. Diese griechische Bibel enthält neben den hebräischen Büchern Schriften, die in der katholischen Tradition deuterokanonisch heißen, zum Beispiel Weisheit, Jesus Sirach, Baruch und die Makkabäer. Väter zitieren sie als Schrift, Athanasius unterscheidet zwar Kanon und zur Erbauung gelesene Schriften, doch im Westen werden die Deuterokanonika in die Bestätigungen von Hippo und Karthago aufgenommen, was Augustinus ausdrücklich mit dem liturgischen Gebrauch begründet.[26]
Handschriften machen diesen Weg sichtbar, indem sehr frühe, umfangreiche Handschriften des Neuen Testaments (Vaticanus und Sinaiticus aus dem 4. Jahrhundert) und noch ältere Papyrusfragmente aus dem 2. Jahrhundert (P52, P66, P75), die zeigen, dass die Evangelien, besonders Johannes, schon sehr früh abgeschrieben, gelesen und verbreitet wurden.[27] Mit der Vulgata[28] schafft Hieronymus eine einheitliche lateinische Bibel und erklärt seine Entscheidungen in Vorreden. Die Vulgata prägt über ein Jahrtausend die Liturgie des Westens und damit auch das Gedächtnis der Gemeinden.[29] In der Reformationszeit wird der Umfang des Kanons erneut diskutiert, besonders im Alten Testament. Das Konzil von Trient bekennt im Jahr 546 n. Chr. die überlieferte Liste feierlich, nicht als Neuerfindung, sondern als Schutz gegen Verkürzung. Zugleich hält es fest, dass Schrift und Tradition ungetrennt zu ehren sind. Das zwanzigste Jahrhundert fasst diese Sicht in Dei Verbum erneut zusammen.[30]
3. Warum das heute zählt
Die innere Logik dieses Zusammenhangs erscheint überzeugend. Die Kirche nimmt wahr, was sie hört, betet und lebt, und prüft alle Lehren anhand der regula fidei. Dadurch werden Irrwege ausgeschlossen und jene Glaubensüberzeugungen bekannt, die zu jeder Zeit, an jedem Ort und von allen Gläubigen geteilt wurden. In diesem Prozess erhält die Bibel ihre Bedeutung: durch das hörende und glaubende Handeln der Kirche, die das überlieferte Wort im Licht des Geistes erkennt und bestätigt.
Aus diesem Grund lese ich die Heilige Schrift nicht im Widerspruch zur Kirche, sondern im Rahmen der kirchlichen Gemeinschaft. Während der heiligen Messe, in der die Lesungen verkündet werden und das eucharistische Opfer gefeiert wird, nehme ich an derselben Tradition teil, in welcher die Kirche die Schrift als Heilige Schrift anerkannt hat. Die Autorität der Kirche schmälert nicht die Bedeutung der Schrift, sondern stellt vielmehr sicher, dass ihre Botschaft angemessen verstanden und in ihrer vollen Tiefe wahrgenommen wird. Somit dient die Kirche als verlässlicher Ort, an dem die Stimme des guten Hirten authentisch wahrgenommen werden kann. Diese Zuverlässigkeit finde ich, um dies deutlich hervorzuheben, nicht in einer kürzlich durch einen einzelnen Prediger gegründeten Gemeinschaft, sondern in derjenigen Kirche, die seit apostolischer Zeit beständig im gleichen Glauben betet, lehrt und Gottesdienste feiert.
[1] Die Apostolischen Väter. Stimmen der ersten Christen in ihren eigenen Worten (Reihe Die christlichen Klassiker). Einleitung zu den Ignatiusbriefen von Franz Zeller, besonders S. 160 bis 162 und S. 168.
[2] Zur frühen Überlieferung, Ignatius sei Schüler des Apostels Johannes gewesen, mit dem Hinweis auf fehlende Beweisbarkeit, vgl. Einleitung von Franz Zeller, ebd., S. 160 bis 162, bes. S. 161.
[3] Gnosisnahe Docetisten lehrten, Jesus habe keinen wirklichen menschlichen Leib gehabt und nur scheinbar gelitten und gestorben. Die Kirche verwarf dies, da die echte Menschwerdung die Bedingung unserer Erlösung ist. Vgl. 1 Joh 4,2 bis 3; 2 Joh 7 (Einheitsübersetzung).
[4] Ignatius von Antiochien, An die Smyrnäer 7, zusammengefasst, ebd., S. 211.
[5] Ignatius von Antiochien, An die Smyrnäer 8,1, ebd., S. 211 bis 212.
[6] Vgl. Ignatius von Antiochien, An die Epheser 6,1 und An die Trallianer 3,1, in derselben Ausgabe, vgl. die Hinweise S. 168.
[7] Zweites Vatikanisches Konzil, Dei Verbum. Dogmatische Konstitution über die göttliche Offenbarung (18. November 1965), Nr. 10.
[8] Zweites Vatikanisches Konzil, Dei Verbum 9 bis 10, sowie Katechismus der Katholischen Kirche 74 bis 100.
[9] Zur Verwendung der Septuaginta im Neuen Testament vgl. Bruce M. Metzger, The Canon of the New Testament, Oxford 1987, S. 275 bis 282, sowie J. N. D. Kelly, Early Christian Doctrines, London 1977, S. 53 bis 58
[10] Lk 1,1 bis 4 Einheitsübersetzung.
[11] 2 Petr 3,15 bis 16 Einheitsübersetzung.
[12] Justin der Märtyrer, Erste Apologie 67.
[13] Marcion von Sinope (aktiv etwa 140 bis 160) vertrat einen strengen Dualismus, trennte den vermeintlich strengen Schöpfergott des Alten Testaments vom guten Gott des Evangeliums, verwarf das Alte Testament, kürzte das Lukasevangelium und akzeptierte nur zehn Paulusbriefe; seine Christologie war doketistisch, das heißt er meinte, Christus habe nur scheinbar einen menschlichen Leib gehabt und nur scheinbar gelitten und gestorben, von griechisch δοκεῖν, stammender Verbstamm δοκέω, scheinen und meinen. Marcion wurde um 144 in Rom exkommuniziert. Die Auseinandersetzung mit ihm schärfte Kanon und regula fidei der Kirche.
[14] Irenäus von Lyon, Adversus haereses 3,11,8.
[15] Gnosis bezeichnet im religionsgeschichtlichen Sinn eine Strömung der Spätantike, die Erlösung primär als Befreiung durch geheimes oder höheres Erkenntniswissen versteht. Typisch ist ein dualistisches Weltbild, in dem Geist als gut und Materie als minderwertig oder böse gilt; die sichtbare Schöpfung wird häufig einem niederen Schöpferwesen (Demiurgen) zugeschrieben. „Gnostische“ Texte sind daher religiöse Schriften, die dieses Heilsverständnis entfalten und sich oft bewusst von der kirchlichen Überlieferung und dem biblischen Schöpfungsglauben absetzen.
[16] E. L. Gallagher und J. D. Meade, The Biblical Canon Lists from Early Christianity, Oxford 2017, Einleitung und Listen.
[17] Ignatius von Antiochien, An die Smyrnäer 7, zum eucharistischen Realismus, als Beispiel für Rechtgläubigkeit gegen doketistische Lehre.
[18] Eusebius von Cäsarea, Kirchengeschichte 3,24 bis 25.
[19] Früheste römische Kanonliste, entstanden zwischen 170 und 200; bezeugt vier Evangelien, Apostelgeschichte, Paulusbriefe und Offenbarung, lässt Hebräer und Jakobus aus
[20] Muratorisches Fragment, Übersetzung und Kommentar bei Metzger, The Canon of the New Testament, S. 191 bis 201.
[21] Origenes bei Eusebius, Kirchengeschichte 6,25.
[22] Eusebius von Cäsarea, Kirchengeschichte 3,25.
[23] Athanasius, Osterfestbrief 39, Jahr 367.
[24] Synoden von Hippo 393 und Karthago 397 und 419, vgl. die Dokumentation bei Gallagher und Meade, S. 27 bis 35.
[25] Zur römischen Liste im Umfeld von Damasus, mit offenen Fragen der Textüberlieferung, vgl. Metzger, The Canon of the New Testament, S. 211 bis 214.
[26] Augustinus, De doctrina christiana 2,8 bis 13, zur Anerkennung nach liturgischem Gebrauch.
[27] Metzger, The Text of the New Testament, Oxford 1992, S. 34 bis 80, zu Vaticanus, Sinaiticus und den frühen Papyri.
[28] Die Vulgata ist die lateinische Bibelübersetzung, die vor allem auf die Arbeit des hl. Hieronymus (4. bis 5. Jahrhundert) zurückgeht. Sie wurde im Westen über Jahrhunderte der maßgebliche Bibeltext der Kirche und prägte Liturgie, Theologie und Bibelzitate in Latein.
[29] Hieronymus, Vorreden zur Vulgata, etwa Prologus Galeatus, zusammenfassend Kelly, Early Christian Doctrines, S. 54 bis 61.
[30] Konzil von Trient, Sitzung vier, Dekret über den Kanon der Heiligen Schrift und über die Überlieferungen, 1546.






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